Das Tabu brechen

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Die Wechseljahre sind ein natürlicher Lebensabschnitt. Jedoch schämen sich viele Frauen für ihre Symptome – aufgrund der fehlenden Awareness für die Wechseljahre in der Gesellschaft. Das mit den Wechseljahren verbundene Stigma wird so weiter verstärkt.

Die Wechseljahre — meine Geschichte

Melanie spricht offen über das Tabu der Wechseljahre und die Reaktionen ihres Umfelds. Im Video erklärt sie, wie ihre Offenheit ihr neue Chancen in Beruf und Privatleben eröffnete.

Lebensrealität Wechseljahre: Das Stigma ist noch tief verankert

Wir wollen das Tabu der Wechseljahre brechen. Aus diesem Grund hat die Studie Lebensrealität Wechseljahre die Einstellung der Gesellschaft und das Stigma rund um die Wechseljahre genauer untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass das Stigma unter anderem durch folgende Aspekte maßgeblich beeinflusst wird: den Wissensstand der betroffenen Frauen sowie von Außenstehenden, gesellschaftlich verankerte Einstellungen und Überzeugungen, Offenheit und Kommunikation im Umgang mit diesem Lebensabschnitt sowie die Darstellung in den Medien. Im Folgenden konzentrieren wir uns auf die deutschen Studienergebnisse.

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Über Lebensrealität Wechseljahre

Lebensrealität Wechseljahre (orig. Menopause Experience and Attitudes Study) ist der Name einer Forschungsinitiative, die gesellschaftliche Einstellungen, persönliche Erfahrungen und das Stigma rund um die Wechseljahre in den Ländern USA, Kanada, Australien, Deutschland, Brasilien und Mexiko untersucht und dokumentiert. Im Rahmen der Studie wurden pro Land 2.000 Männer und Frauen befragt und jeweils durch eine erweiterte Stichprobe von 300 Frauen im Alter von 40-55 Jahren ergänzt. Auf diese Weise konnten sowohl die Perspektive der Gesellschaft im Allgemeinen als auch die von Frauen in den Wechseljahren erfasst werden. Die auf dieser Seite dargestellten Ergebnisse unter dem Titel „Lebensrealität Wechseljahre“ sind Teil dieser globalen Studie und greifen die spezifischen Ergebnisse der Befragten in Deutschland auf. 

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Gemeinsam gegen das Schweigen

Dass die Wechseljahre in unserer Gesellschaft bis heute wenig thematisiert werden, kann verhindern, dass betroffene Frauen Unterstützung und Behandlung einfordern. Dies wiederum hat Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden, berufliche Leistung und Erfolg am Arbeitsplatz. Die Studienergebnisse verdeutlichen, wie wichtig es ist, offen über die Wechseljahre zu sprechen und Wissen zu teilen. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Frauen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um bestmöglich durch diese Lebensphase zu gehen.

Quellen:

  1. Astellas Data on File. Menopause Experience and Attitudes Study. 2025. 

* Personen ab 40 Jahren mit Gebärmutter, die selbst oder durch enge Freund:innen, Familienmitglieder oder Kolleg:innen Erfahrungen mit den Wechseljahren gemacht haben, wurden gebeten, ihre Erlebnisse zu teilen. Dazu gehören Symptome, Auswirkungen auf den Alltag und Ideen, wie die Situation für Betroffene verbessert werden könnte.