Leben mit VMS

Vier sportliche Frauen lachen in der  Nähe einer Küstenlinie

Die Wechseljahre sind zwar eine natürliche Phase im Leben einer Frau, bei VMS (vasomotorischen Symptomen) handelt es sich aber um Beschwerden, die viele Aspekte des Lebens beeinträchtigen können. Dazu zählen Schlaf, Arbeit und persönliche Beziehungen.1,2

Wie erleben andere Frauen die Wechseljahre und welche Auswirkungen haben die begleitenden vasomotorischen Symptome?

Die Wechseljahre — meine Geschichte

Die Wechseljahre stellten Mandy vor große berufliche Herausforderungen und schränkten ihre Arbeitsfähigkeit stark ein. Im Video berichtet sie, wie sie damit umging und was ihr half.

Die Frage „Was brauche ich jetzt?“ war für Susanne der Schlüssel zu mehr Selbstfürsorge in den Wechseljahren. Denn auch sie hatte mit VMS und schlaflosen Nächten zu kämpfen.

Umgang mit Hitzewallungen und Co.

Um herauszufinden, wie es dir gerade in den Wechseljahren geht, findest du hier einige Tipps, die dich bei deinen Gedanken leiten können. Solltest du den Eindruck haben, dass die Wechseljahre dein Wohlbefinden und deinen Alltag maßgeblich einschränken, kontaktiere deinen Arzt oder deine Ärztin des Vertrauens und lass dich beraten. 

Deine Symptome auf einen Blick

Mache dir im ersten Schritt Gedanken darüber, welche Symptome deinen Alltag begleiten. Auf der Startseite findest du einige Beispiele von Beschwerden, die mit den Wechseljahren in Verbindung stehen können. In einem zweiten Schritt kannst du dann abwägen, welche dieser Symptome du im privaten oder auch beruflichen Kontext am belastendsten bzw. störendsten empfindest und sie nach Schweregrad einteilen. 

 

Du bist dir unsicher, welche Symptome dich in den Wechseljahren begleiten? Dann lege dir ein kleines Symptomtagebuch an. Eine einfache Tabelle reicht aus, um täglich kurz zu notieren, welche Symptome du bei dir beobachten konntest, wie stark sie aufgetreten sind und inwiefern sie dich in deiner Tätigkeit beeinträchtigt haben. Das gelingt dir z. B. mit drei Spalten: Datum, Symptom und Intensität. So verschaffst du dir einen Überblick und kannst die Beschwerden auch über längere Zeit einordnen. 

 

Um deine Symptome im Blick zu behalten, kannst du auch auf eine Zyklus-App, die Notizfunktion auf deinem Smartphone oder kleine Notizzettel zuhause zurückgreifen. So wird das Dokumentieren zur Gewohnheit und du schaffst eine Routine.

Ärztliche Beratung

Wenn dich die Wechseljahre körperlich und emotional stark herausfordern und deine gewohnte Lebensweise einschränken, wende dich an deinen Gynäkologen bzw. deine Gynäkologin und hole dir professionelle Unterstützung. Gib bereits bei der Vereinbarung des Termins an, dass du dich in Bezug auf die Wechseljahre beraten lassen möchtest. So kann dein Arzt oder deine Ärztin genügend Zeit einplanen. 

 

Auf unserer Therapieseite findest du zudem einen Hinweis zur Arztsuche über die Plattform Wexxeljahre. Über diese kannst du einen Experten bzw. eine Expertin ausfindig machen, der bzw. die sich mit den Wechseljahren auskennt. Für den Zugriff auf den Ärztefinder ist eine kostenlose Anmeldung im Portal von Wexxeljahre erforderlich.

 

Mache dir bereits vor dem Termin Gedanken darüber, was du dir vom Gespräch erwartest und notiere dir konkrete Fragen, die du stellen möchtest. Bringe auch dein Symptomtagebuch oder deine Notizen über die Beschwerden mit. Sie bieten einen guten Einstieg in das Gespräch und helfen dabei, einen Umgang mit den Wechseljahresbeschwerden zu finden. Dr. Judith Bildau, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin, teilt auf der nächsten Seite weitere Tipps, wie du dich auf den Termin vorbereiten kannst.

 

Auch nach deinem Arztbesuch kannst du das Symptomtagebuch für dich weiterführen und deine Symptome beobachten. So stellst du für dich fest, ob sich deine Beschwerden verändert haben und wie es dir mit den Wechseljahren geht.

Zusätzliche Informationen rund um die Wechseljahre findest du auch auf der Website der Deutschen Menopause Gesellschaft.

Drei Frauen, die Mützen und Schals anhaben und lachen, während sie Pommes essen
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Der Austausch zählt

Um das Gespräch über diesen wichtigen Lebensabschnitt zu fördern, haben wir auf der nächsten Seite einige Frauen zu ihren persönlichen Erfahrungen befragt.

Quellen:

  1. Thurston RC. Menopause. In: Crandall CJ, Bachman GA, Faubion SS, et al., eds. Menopause Practice: A Clinician's Guide. 6. Ausgabe. Pepper Pike, OH: North American Menopause Society. 2019; 1-21.
  2. English M, Stoykova B, Slota C, Doward L, Siddiqui E, Crawford R, DiBenedetti D. Correction to: Qualitative study: burden of menopause-associated vasomotor symptoms (VMS) and validation of PROMIS sleep disturbance and sleep-related impairment measures for assessment of VMS impact on sleep. J Patient Rep Outcomes. 2021; 5(1): 42.